Zurück zur Übersicht
Mit neuen Modellen und Funktionen will der Konzern seine KI-Produkte enger verzahnen. Im Mittelpunkt steht der Versuch, die eigene Plattform-Position im KI-Markt zu stärken.
Google hat auf seiner I/O-Konferenz neue KI-Modelle und Funktionen angekündigt, darunter Gemini 3.5 Flash und Gemini Omni. Gemini 3.5 Flash wurde nach Angaben des Unternehmens neu gestartet und direkt allgemein verfügbar gemacht.
Mit Gemini Omni stellt Google zudem ein Modell vor, das Inhalte aus unterschiedlichen Eingaben erzeugen und bearbeiten kann. Die Ankündigungen sind Teil eines breiteren I/O-Pakets, mit dem der Konzern seine KI-Produkte enger miteinander verzahnt und mehr Anwendungsfälle für Suche, Medien und Assistenten abdecken will.
Weiterlesen
Der Marktanalysebericht "State of AI 2026" von Sensor Tower weist ChatGPT Ende Mai einen Anteil von 46,4 Prozent an der weltweiten Nutzerschaft von KI‑Assistenten aus. Wettbewerber wie Google Gemini und Claude von Anthropic gewinnen deutlich an Reichweite.
HSBC will Google Cloud und DeepMind einsetzen, um KI breit in Geschäftsprozessen zu verankern. Das Abkommen zeigt, dass Großbanken ihre IT-Strategie verstärkt auf modellbasierte KI ausrichten, um Kosten zu senken und Prozesse zu automatisieren.
Gemini Go ersetzt Assistant Go auf günstigen Geräten und rollt stufenweise per Serverrollout aus. Die Funktion bringt grundlegende Konversation und Gerätesteuerung auf Geräte mit wenig Arbeitsspeicher, rechenintensive Gemini-Funktionen bleiben außen vor.
Auf der I/O 2026 erweitert Google seine KI-Pläne um neue Modelle, Agenten und Produktfunktionen. Der Konzern verknüpft Gemini enger mit Search, Android und Workspace und schärft damit seine Position im Wettbewerb um den Zugang zur KI.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.