Kurz, knackig, tagesaktuell. Die wichtigsten Meldungen aus der KI-Welt auf einen Blick.
Das Institut der deutschen Wirtschaft vergleicht die KI-Wettbewerbsfähigkeit der EU mit den USA und China. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Europa Innovationen zu selten in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle übersetzt.
Das spanische Startup will mit dem Kapital eine Infrastruktur für verifizierbare Erdbeobachtungsdaten aufbauen. Für KI-Anwendungen im physischen Raum ist belastbare Datenqualität oft wichtiger als das nächste größere Modell.
Die Europäische Kommission hat mit dem EUIPO ein Abkommen geschlossen, das die Durchsetzung des Digital Services Act bei Urheberrechtsverletzungen enger verzahnen soll. Im Fokus stehen sehr große Online-Plattformen und Suchmaschinen sowie Risiken rund um Piraterie, Fälschungen und andere IP-Verstöße.
Ein Schwerpunkt der Förderung liegt auf generativer KI für Diagnose und Behandlung von Krebs. Für Europas Forschungs- und Healthtech-Szene ist das ein Signal für lange Wege und klinische Relevanz, nicht für schnelle Demo-Erfolge.
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Das Unternehmen beschreibt darin eine people-first-Industriepolitik und will Rückmeldungen aus Politik, Wirtschaft und Forschung sammeln. Der Schritt zeigt, dass OpenAI stärker in die Debatte um Regulierung, Förderung und Standortpolitik eingreift.
Der Assistent soll Aufgaben aus Meetings und Salesforce-Systemen stärker abdecken. Für neue Kunden will Slack ab Sommer 2026 standardmäßig mit Slackbot ausgeliefert werden.
Die US-Notenbank sieht die Verbreitung von KI in Firmen deutlich langsamer als im Alltag der Beschäftigten. Generative KI ist bereits breit genutzt, die formale Einführung in Unternehmensstrukturen hinkt aber hinterher.
Die Formulierung steht im Widerspruch zur Vermarktung von Copilot als Arbeitswerkzeug. Microsoft will die Passage laut TechCrunch mit dem nächsten Update ändern.
Microsoft hat ein Admin-Setting dokumentiert, das Anthropic-Modelle in Copilot-Erlebnissen für Word, Excel und PowerPoint freischaltet. Für Mandanten in EU, EFTA und UK, die nach dem 25. März 2026 erstellt wurden, ist die Einstellung standardmäßig aktiviert.
Mit Veo 3.1, KI-Musik und Avataren rückt Google KI-Video aus der Premium-Nische. Für Unternehmen und Content-Teams sinken damit die Einstiegshürden deutlich.
Laut Bloomberg sagte Microsoft in einem internen Meeting, man habe die ambitionierten Verkaufsziele für Copilot im Quartal bis März erreicht. Für den Markt ist das ein Signal, weil sich daran zeigt, ob sich die hohen KI-Investitionen des Konzerns in messbare Umsätze verwandeln.
OpenAI kauft mit TBPN ein etabliertes tägliches Live-Format und sichert sich damit eine eigene Bühne in der KI-Debatte. Das Format soll nach Angaben des Unternehmens redaktionell unabhängig bleiben und in die Strategy-Organisation eingebettet werden.
Anthropic trennt die Nutzung von Claude Code über Drittanbieter-Harnesses wie OpenClaw von den regulären Abos. Für diese Zugriffe soll künftig ein separates Pay-as-you-go-Modell gelten.
Codex lässt sich für ChatGPT Business- und Enterprise-Kunden nun ohne feste Seat-Gebühren als nutzungsbasiertes Modell buchen. OpenAI macht den Einstieg damit kalkulierbarer für Entwicklerteams, die KI-gestützte Programmierarbeit in ihre Budgets holen wollen.
Die Modellfamilie kommt unter Apache-2.0-Lizenz und zielt auf Reasoning sowie agentische Workflows. Damit erhöht Google den Druck auf geschlossene Frontmodelle und auf konkurrierende Open-Modelle-Anbieter.